Freitag, 06. Februar 2009
Hier hab ich einen kleinen Fan-Manga aus dem Internet ausgegraben in dem Kakashi Sakura das Küssen lehrt!!! ![]()
VORSICHT!!! Der Manga ist echt hot!
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So endlich hab ich es geschafft das Forum Online zu stellen wir teilen uns es mit den Piratentunten und ja was soll ich noch großartig sagen schaut doch einmal rein ich würde mich sehr freuen euch im Forum begrüßen zu dürfen
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[rating:93/100]

Die neue Version: Kleine Misson, große Pause!
Naruto, Sakura, Hayate und Genma hatten die Mission, einen sehr bekannten Teemacher aus dem Reich des Tees heimzubegleiten. Als sie von der Mission zurückkommen, tauchen plötzlich Ninjas aus den Büschen auf und versuchen sie anzugreifen. Sie benutzen Kunais, bei denen manche ein starkes Gift an sich hatten. Der Kampf beginnt und weitet sich aus.
Einer der feindlichen Ninjas erwischt Hayate am Bein. Er ist nicht mehr in der Lage wegzulaufen. Sakura versucht ihn in Schutz zu nehmen. Sie wehrt die Kunais und Shuriken ab. Doch da sie sich selbst nicht gut genug verteidigen kann, nutzen das die feindlichen Ninjas aus. Einer von ihnen geht direkt auf sie los. Naruto bemerkt das und geht zwischen sie und die gefährlichen Kunais.
Eins der vergifteten Kunais erwischt ihn am linken Bein und ein normales bekommt er am linken Arm ab. Das Gift wirkt sofort und Naruto wird ohnmächtig. Genma konnte einige besiegen und kommt zur Hilfe. Sakura heilt Hayates Wunde und Genma holt Hilfe. Danach versorgt sie Naruto, der sehr schwer atmet. Nach ca. 65. Sek. kommt Verstärkung. Zusammen schaffen sie es, die feindlichen Ninjas in die Flucht zu treiben.
Genma trägt Naruto auf seinem Rücken ins Dorf zurück zu Tsunade. Diese wird von den anderen Aufgeklärt wie es dazu kam. Sofort lässt sie Shizune eine Probe von dem Gift nehmen um ein Gegengift zu finden. Naruto geht es immer schlimmer. Er bekommt hohes Fieber und seine Atmung ist sehr flach. Man kann in seinem Gesicht sehen, das es starke Schmerzen hat. Sakura steht neben ihm in der Notaufnahme und kümmert sich so gut es geht um ihn. Sak: „Ach Naruto. Warum trifft es immer dich, obwohl du doch das richtige tust. (weiterlesen…)
Kapitel 1: Brief
Ein Mädchen stand am Abgrund einer Schlucht und sah die Sonne untergehen. Ihr langes rosafarbenes Haar wehte im Wind. Sie dachte an ihn. Ihn der sie verlassen hat um sich zu rächen. Sechs Jahre ist das nun her, aber es tat trotzdem noch weh. Doch sie hatte sich verändert körperlich sowie seelisch. Ihr Körper ist richtig weiblich geworden. Ein enganliegendes, rotes Mini Kleid betonte ihre gute Figur. Kein Junge in Konoha der sie als hässlich bezeichnete. Die meisten rannten ihr hinterher und wollten ein Date. Aber nicht nur das sie war auch stärker geworden große Felsen konnte sie mit nur einen Schlag zerstören. Als Medic-nin war sie fast so gut wie Tsunade. Und genau aus diesen Gründen war sie auch bei der Anbu. Während ihre körperlich Veränderung sehr positiv waren, waren die seelischen eher negativ. Sie lachten nur noch halb so viel und zeigte selten wirkliches Interesse. Nur für ihn, den sie liebte hatte sie großes Interesse. Sasuke. Wie oft sie an ihn dachte. Sasuke war vor sechs Jahren nach Oto gegangen. Orochihamaru hatte ihm Macht versprochen und das er seinen Körper erst nimmt, wenn er Itachi getötet hat. Bis jetzt hielt er das Versprechen.
„Sakura-chan.“ rief eine bekannte Stimme.
Naruto. (er trägt übrigens die Klamotten von Shippuuden)
„Was gibt’s, Naruto –kun?“ fragte das Mädchen.
„Ich will dir was erzählen und Tsunade will das du ihr im Krankenhaus hilfst.“ Erklärte er erschöpft. Also machten sich die beiden auf den weg zurück nach Konoha. Sakura wollte grade fragen was er ihr erzählen wollte. Da schrie aufgeregt: „Hinata und ich sind verlobt!!! Deswegen feiern wir nächste Woche eine Verlobungsparty! Du kommst doch? Oder?“ Überrascht sah sie ihn an. Schon seit zwei Jahren ging er mit Hinata. Aber das er um ihre Hand anhält hatte sie nicht gedacht. Ihm war es schon schwer gefallen ihr seine Liebe zu gestehen. Und dann dachte sie wieder an ihn, er wurde nie um ihre Hand anhalten. Sie seufzte traurig. Naruto sah sie immer noch an, er wollte schließlich eine antwort haben. Als dem Mädchen das bewusst wurde, lächelte sie und nahm die Einladung dankend an. Wenige Minuten später kam sie im Krankenhaus an. Sakura sollte bei einer OP helfen. Das war kein Problem für sie.
*Beim Akatsuki-versteck*
Itachi lehnte an einer Steinmauer. Und saß im Schneidersitz vor ein paar Karte, die er interessiert musterte. „So ist das also.“ Murmelte er. Der murmelnde sammelte die Karten wieder ein und stand auf. Er sah in den sternenklaren Nachthimmel und lief los. Wohin wusste nur er selbst.
*am nächsten morgen in Konoha*
Müde stand Sakura auf und zog sich an. Nachdem sie gefrühstückt hatte, ging sie raus. Vor ihrer Haustür fiel ihr ein Brief auf. Verwundert hob sie ihn auf und las ihn während sie zum Hokage ging um eine Mission zu erhalten. Als sie da war lief sie direkt zum Hokage um ihr den Brief zu zeigen. Tsunade lies den Brief:
Liebe Sakura,
gehe in der nächsten Vollmondnacht zum See der außerhalb Konohas liegt. Dort wirst du deinen liebsten wiedersehen. Füchrte dich nicht denn er liebt dioech auch.
Viel Spaß! dein Armor
Sasuke saß auf der Fensterbank und sah das verschneite Konoha. Heute war Weihnachten. Das Fest der Liebe und Familie. Doch Sasuke hatte keine Familie mehr. Er war allein. Ganz allein. Denn Itachi, sein Bruder, hatte seine Familie getötet. Traurig sah er aus den Fenster, im Moment konnte er sein Bruder nicht mal hassen. Dazu war er zu traurig. Er war allein. Allein und traurig. Seine Teamkameraden wurde nicht kommen, sie denken alle er würde auch allein zurecht kommen. Er kommt auch allein zurecht. Aber es fehlte ihm etwas. Etwas was er nur Weihnachten wirklich realisierte. Ihm fehlte Liebe und Geborgenheit.
Er wünschte sich so sehr jetzt, wenigstens Heiligabend, nicht allein zu sein. Aber er war allein. Ganz allein.
Hinata lief durch die verschneiten Straßen Konohas. Dieses Jahr war es wirklich ungewöhnlich kalt. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen, dieses Jahr an Heiligabend Naruto ihre Gefühle zu gestehen. Doch sie zweifelt. Liebte sie Naruto wirklich? Früher war sie sich ganz sicher gewesen, doch neuerdings dachte sie auch oft an Sasuke.
Es war nicht Sasukes Aussehen, was so viele Mädchen an ihm „liebten“, nein es war seine traurigen Augen. Normalerweise waren sie kalt und unnahbar. Nur wenn man genau hinsah, sah man die Traurigkeit in ihnen. Diese traurigen Augen wurden sie nur zu gern einmal glücklich sehen. Ein einziges Mal.
Sie betrat ein Cafe, um noch mal zu überlegen ob sie Naruto liebte oder nicht. Sie bestellte ein Kaffe und überlegte. Eigentlich waren ihre Gefühle für Naruto ziemlich abgekühlt. Sie seufzte. Am besten sie ließ es Naruto es zu sagen, denn wirklich lieben schien sie ihn wirklich nicht mehr. Hinata stand auf legte das Geld auf den Tisch und ging wieder in die Kalte.
Ziellos streifte sie durch Konoha. Nach Hause wollte sie nicht. Ihr Vater akzeptiert sie immer noch nicht und hatte nur Augen für ihre Schwester Hanabi. Eigentlich war sie auch allein. Genau wie Sasuke. Moment Sasuke? Sie dachte schon wieder an Sasuke! Ob sie sich vielleicht wirklich in den Uchiha verliebt hatte? Na toll. Bei Sasuke hatte sie überhaupt keine Chance. Bei den vielen Verehrerinnen die er schon abgewiesen hatte, wurde sie sicherlich nicht die sein, die er nicht abwies.
Sie hörte ein Lachen. Das ihr bekannt vorkam. Ein paar Minuten später sah sie auch von wem es stammt. Naruto erzählte der lachenden Sakura grade etwas scheinbar total witziges. Dann beugte sie Sakura zu Naruto und küsste ihn.
Nichts. Hinata fühlte nichts. Keine Eifersucht, kein Schmerz. Sie liebte Naruto wirklich nicht mehr.
Sie ging weiter. Wenn die beiden zusammen Weihnachten feiern, feiert Sasuke mit Sicherheit allein. „Der Arme“, dachte sie. Ziellos lief sie weiter durch Konoha. Vielleicht sollte sie zu Sasuke gehen und ihm Frohe Weihnachten wünschen.
„Genau das mach ich!“
Hinata drehte um und nahm den kürzesten Weg zu Sasuke.
Als sie vor Sasukes Haustür stand, klingelte sie. Einige Minuten müssten sie warten, als Sasuke ihr endlich aufmachte. „Hinata?“, fragte er überrascht.
„Hallo Sasuke. Ich wollte dir Frohe Weihnachten wünschen“, sagte sie und lächelte ihn an. „Deswegen bist du extra hergekommen?“
Sie nickte. „Kann ich reinkommen?“
Sofort öffnet Sasuke die Tür etwas und ließ sie eintreten. Die Wohnung von Sasuke war düster. Überhaupt nicht weihnachtlich. Noch nicht mal ein Tannenbaum hatte er.
„Hast du schon gegessen?“, fragte sie. Er schüttelte den Kopf.
„Dann lass uns was essen gehen“, schlug sie vor. In einer weihnachtlich Umgebung sollte man Weihnachten feiern.
Sasuke wurde von Hinata etwas überrumpelt, weswegen er zu stimmte. Er zog sich einen schwarzen Mantel an und zusammen mit Hinata ging er raus. Hinata wusste genau wo sie hin wollte, deswegen ging sie zielsicher voran.
Bei einem kleinen Restaurant machte sie halt. Es war nur ein kleines Restaurant. Aber es war sehr gemütlich und das Essen war auch spitze. Sie betrat das Restaurant, dicht gefolgt von Sasuke.
Sasuke war etwas verwundert. Bis vor einpaar Minuten hatte er gedachte, dass er Weihnachten allein feiern muss und jetzt saß er hier mit Hinata im Restaurant und bestellte was zu essen. Irgendwie kam ihn das so unwirklich vor. Aber es gefiel ihm. Er war nicht allein.
Das Essen verlief schweigend. Diese Stille war angenehm. Naruto und Sakura redeten einfach zu viel. Er bezahlte das Essen, als sie aufgegessen hatten und sie verließen das Restaurant. Sie machten einen kleinen Spaziergang noch. Doch plötzlich blieb Hinata stehen. Verwundet dreht Sasuke sich zu ihr. Hinata deutete nach oben. Irgend ein Witzbold hatte an eine Laterne ein Mistelzweig gehängt. Er lächelte leicht. Denn genau unter diesem Mistelzweig standen sie jetzt. Er näherte sich Hinata und küsste sie.
„Frohe Weihnachten“, flüsterte er als sie den Kuss beendeten. Hinata schenkte ihm ein Lächeln. „Dir auch.“
Dann zog sie ihn wieder zu sich und küsste ihn noch mal. Diesmal nicht wegen dem Mistelzweig.

Tränen flossen ihr übers Gesicht. Sie sah auf das Grab vor dem sie saß. Es war schrecklich. Ihr ganzes Leben war schrecklich! Erst starb ihr Cousin Neji. Ja, Neji war tot und dann wurde sie von ihrer Familie verstoßen. Deswegen saß sie am Weihnachtsabend allein vor Nejis Grab. Ihre Freunde feierten alle. Aber sie wollte nicht feiern. Dazu fühlte sie sich zu schlecht. Hinata sah zu dem Grab das neben Nejis lag. Itachi Uchiha stand im Stein. Sie hatte darum gekämpft das er hier neben Neji lag und Tsunade hatte ihr widerwillig nachgegeben.
Plötzlich hörte sie Schritte. Erschrocken drehte sie sich um. Es war Sasuke. Erst vor kurzem, kurz nach Nejis Tod, war er zurück nach Konoha gekommen. Er sah zum Grab seine Bruders. „Er ist wirklich tot“, hörte sie ihn murmeln. Es müsste ein Schock für ihn sein, dass sein verhasster Bruder tot war und nicht durch seine Hände gestorben war.
„Hinata, weißt du etwas über seinen Tod? Kannst du mir davon erzählen?“, fragte er immer noch geschockt. „Ja, ich kann dir was darüber erzählen“, sagte sie leise und wieder traten Tränen in ihre Augen. Sie spürte eine sanfte Hand die über ihr Gesicht strich, als wollte sie ihr Trost spenden. „Was hasst du?“, fragte Sasuke sanft.
Hinata rang um ihre Selbstbeherrschung und sagte dann: „Lass uns irgendwo hingehen. Es ist kalt. Dann erzähle ich dir alles.“
„Am besten gehen wir zu mir.“
Eine Viertelstunde später saßen sie im Wohnzimmer von Sasuke und tranken Tee. Hinata fiel auf, das Sasuke überhaupt nicht weihnachtlich geschmückt hatte. Deprimiert dachte sie das sie ihre kleine Wohnung auch nicht geschmückt hatte. „Also?“, fragte Sasuke. Ach, ja er wollte den Tod von Itachi erklärt haben. „Also, als erstes unterbreche mich bitte nicht“, begann sie. Sasuke nickte. Hinata einmal tief Luft und fing an zu erzählen.
„Also. Das habe ich erst später erfahren. Aber dein Bruder war mit meinem Cousin Neji zusammen und wie es scheint, hat Itachi Neji wirklich geliebt und umgekehrt. Doch genau das ist der Grund warum sie gestorben sind. Du kanntest vielleicht den Partner deines Bruders Kisame. Er war eifersüchtig auf Neji und, …und…“, sie schluckte, „ und hat ihn umgebracht. Dein Bruder Itachi sinnte nach Rache und brachte Kisame um. Und danach sich selbst, weil er Nejis Tod nicht ertragen konnte.“
Hinata vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Es war so schrecklich. Stockend fügte sie noch hinzu: „Ich hab dafür gesorgt, das Itachi neben Neji begraben wird. Immerhin hat er ihn geliebt.“
Sie fing an zu weinen. Zum wievielten Mal schon in letzter Zeit?
Plötzlich spürte sie wie sie in den Arm genommen würde. Hinata sah auf. Sasuke sah die gegenüberliegende Wand an. Tränen liefen ihm übers Gesicht. Ja, der große Sasuke Uchiha weinte!
Hinata vergrub ihr Gesicht in seine Schulter und schluchzte. Nach Nejis Tod hatte sie keiner mehr in den Arm genommen. Auch nicht ihre Freunde. Jetzt ließ sie alles Raus. Ihre Trauer über Nejis Tod, ihre Traurigkeit wegen der Verstoßung und die Einsamkeit.
Er weinte. Nach so vielen Jahren weinte er wieder. Aber er konnte nicht anders. Das war alles so schrecklich. Nicht, weil er sich nicht mehr rächen konnte. Nein, einfach die Tatsache das sein Bruder auch irgendwie eine gute Seite hatte.
Das er solange alle Allein war. Das er immer noch einsam war. Alles brach heraus. Es spendete Trost Hinata in den Armen zu halten. Einfach das Gefühl genießen nicht allein zu sein.
Langsam beruhigte sich Hinata. Sie nahm den immer noch weinenden Sasuke in den Arm und tröstete ihn. Nur langsam hörte die Tränen auf über sein Gesicht zu laufen. Sanft aber bestimmend drückte er sich von ihr. Hinata sah das er etwas rot war.
Schämte er sich etwa?
Bestimmt. Immerhin war er der große Sasuke Uchiha. Aber er war auch nur ein Mensch und das würde sich auch nie ändern und Menschen hatten nun mal Gefühle. Mal gute, mal schlechte. Auch wenn bei ihm und auch bei ihr im Moment die schlechten überwiegen.
Sie sah Sasuke, der stur in eine andere Richtung sah, wie schön er wohl aussehen würde wenn er glücklich wäre?
„Sasuke?“ „Hm.“ „Kann ich heute Nacht hier bleiben? Ich möchte nicht wieder alleine sein.“ „Was ist mit deiner Familie?“
Er wusste noch gar nicht, das sie verstoßen würde?
„Ich würde verstoßen“, flüsterte sie und war wieder den Tränen nahe.
„Tut mir Leid, das wusste ich nicht. Von mir aus kannst du im Gästezimmer schlafen“, sagte er. Mit Mühe erlangte sie wieder ihre Selbstbeherrschung und stand auf.
Sasuke zeigte ihr das Gästezimmer. Ein schlichtes Zimmer mit einem Bett, einem Schrank und einem Nachtschränkchen.
„Falls du Hunger hast, kannst du dir was in der Küche machen“, sagte er noch, dann ließ er sie allein. Jetzt war sie wieder allein. Obwohl sie hier bleiben wollte um nicht allein zu sein. Ein Seufzen entglitt ihr. Hinata ging in die Küche und bemerkte das Sasuke im Wohnzimmer Fernsehen guckte.
Sie sah sich in der Küche um und machte dann etwas zu essen. Ramen. Die Zeit mit Naruto hatte wohl doch ihre Spuren hinterlassen und das obwohl sie grade mal einen Monat zusammen waren, dann hatte er sich von ihr getrennt um mit Sakura zu gehen. Das war vor zwei Jahren gewesen. Damals hatte sie sich die Augen ausgeheult, aber heute schmerzt es sie noch nicht mal. Hinata hatte genug für sich und Sasuke gemacht.
//Wieso hat ihre Familie sie verstoßen?//, fragte er sich. Er war selbst überrascht gewesen, das er ihr erlaubt hatte, hier zu nächtigen. Andererseits hatte sie ihn getröstet und dafür war er ihr unglaublich dankbar. Seit er wieder in Konoha war, fühlte er sich noch einsamer. Niemand aber wirklich niemand hatte sich für ihn interessierte. Nicht das es schlimm wäre, aber es hatte ihn noch einsamer gemacht. //Ich benehme mich ganz schön unhöfflich ihr gegenüber. Aber das sie mich weinen gesehen hat, irritiert mich einfach//, dachte er.
„Sasuke?“ Angesprochner sah auf und sah Hinata mit einem Tablett in der Hand unschlüssig im Wohnzimmer stand. „Möchtest du Ramen?“, fragte sie. Ramen? Nicht wirklich sein Lieblingsessen. Aber er hatte Hunger.
„Ja, gerne. Du hattest nicht für mich mitkochen müssen.“ „War doch keine große Arbeit“, sagte sie und stellte das Tablett auf dem Wohnzimmertisch ab. Er nahm sich eine Schüssel und begann zu essen. Schweigend nahm Hinata die andere Schüssel und fing ebenfalls an zu essen. „Das schmeckt gut. Du hast gut gekocht“, lobte er sie um das Schweigen zu brechen. „Danke.“
Wieder herrschte Schweigen.
„Wieso würdest du verstoßen?“, fragte Sasuke und war wirklich gespannt auf ihre Antwort.
Hinata schwieg. //Soll ich ihm das wirklich erzählen? Warum nicht? Was kann schon passieren?//
„Weißt du, mein Vater hat mich noch nie akzeptiert und nachdem meine Schwester Chu-nin geworden ist. Meinte er, das sie das Oberhaupt übernehmen kann. Da aber immer der älteste das Oberhaupt übernimmt, musste ich erst verstoßen werden“, sagte sie traurig. Sie weinte aber nicht. Für heute hatte sie genug geweint. „Das tut mir Leid für dich“, hörte sie Sasukes Stimme. Und sie hörte echtes Bedauern und Mitleid heraus.
//Ob er mich versteht?//
Sasuke erinnerte sich an seine Kindheit. Er hatte immer hinter seinem Bruder gestanden und würde von seinem Vater nie beachtet. Erst kurz vor seinem Tod hatte sein Vater ihm etwas Beachtung geschenkt. //Und Hinata ist auch noch die Ältere. Das muss wirklich Schrecklich für sie sein.//
„Ich geh dann mal schlafen“, sagte Hinata und ging. Sasuke sah ihr lange nach.
Mitten in der Nacht wachte Hinata auf. //Was hat mich denn geweckt?//
Ein Blitz schlug in der Nähe des Fensters ein und erhellte für kurze Zeit das Zimmer. Ängstlich rollte sie sich zusammen. Sie hatte Angst vor Gewittern. Höllische Angst. Als ihre Mutter noch gelebt hatte, war sie immer in ihr Bett gekrochen.
//Ob ich,…//
Immer noch ängstlich stand sie auf und tastete sich im Dunkeln aus dem Zimmer. Dann gelangte sie zum Flur und suchte im Dunkel Sasukes Zimmer. Nach dem vierten Versuch fand sie es. Sasuke schlief ruhig in seinem Bett, das Gewitter machte ihm nichts aus.
//Ich kann ihn doch nicht wecken.//
Er regte sich. „Hinata? Was machst du hier?“, fragte er verschlafen. Sie errötete, was man durch die Dunkelheit aber nicht erkennen konnte.
„I-Ich k-kann wegen de-dem Ge-Gewitter nicht schlafen“, stotterte sie. //Na toll. Jetzt fange ich wieder an zu stottern.// Sie sah schattenhaft das Sasuke seine Decke hob. Ihr Gesicht würde noch röter. „Jetzt komm schon“, sagte Sasuke und mit hochrotem Kopf legte sie sich neben ihn. „Da-Danke.“
Sie spürte seinen warmen Körper dicht neben sich. Ein lautes Donnergrollen erschreckte sie und veranlasste sie dazu sich an Sasuke zu drücken. Dieser nahm sie in den Arm und langsam aber sicher konnte sich trotz Gewitters einschlafen.
Wieder erinnerte sich Sasuke an seine Vergangenheit.
Ein sechsjähriger Junge tappte durch die Dunkelheit. Er hörte ein lautes Donnergrollen und schon zuckte er wieder zusammen. //Ich muss weiter! Ich muss stark sein! Ich bin ein Uchiha!//, machte er sich selber Mut und ging vorsichtig weiter. Der kleine Sasuke öffnete eine Tür und betrat das Zimmer. Eine Person schlief im Bett, das konnte man erkennen. „Sasuke, bist du das?“, hörte der kleine die Stimme seines Bruder. „Ja.“ Wieder ein lautes Donnergrollen. „Hast du Angst vor dem Gewitter? Na dann komm her“, sagte Itachi verständnisvoll. Sofort lief der Jüngere zum Bett und legte sich hinein.
//Itachi.//, dachte er.
Sein großer Bruder war immer für ihn da gewesen. Selbst nach dem er den Clan umgebracht hatte, hatte Sasuke das Gefühl nicht verloren, dass sein Bruder ihn immer beschützen würde. Doch bis jetzt hatte er es immer in einen kleinen Winkel seines Herzens versteckt.
Eine einzelne Träne lief ihm übers Gesicht. Itachi war immer sein unbesiegbarer Bruder gewesen. Und jetzt war er tot. Gestorben aus Liebe.
//Ob ich auch einmal lieben werde? So wie Itachi Neji geliebt hatte? Es muss ein schönes Gefühl sein verliebt zu sein. Sonst hatte Itachi sich nicht umgebracht, weil sein Liebster nicht mehr da war.//
Aber woher weiß man ob man verliebt ist? Wie verliebt man sich überhaupt? Sasuke hatte keine Ahnung. Er sah zu Hinata und drückte sie fester an sich. Er möchte Hinata. Nicht wie man einen Freund möchte. Nein, anders.
//Seltsam. Was das wohl für ein Gefühl ist?//
Verschlafen schlug sie die Augen auf. Die Sonne schien ihr direkt ins Gesicht und genervt schloss sie wieder ihre Augen. Sie spürte einen Arm um sich geschlungen und einen Körper neben ihr. Erst erschrak sie, erinnerte sich dann aber wieder.
//Ich fühle mich bei ihm so geborgen//, dachte sie. Das letzte Mal als sie sich geborgen gefühlt hatte, war als Neji sie in dem Arm genommen hatte und sie getröstete hatte, weil Naruto sie verlassen hatte. Neji, wieder fühlte sie die beklemmende Traurigkeit. Sie kuschelte sich an Sasuke, damit das Gefühl schwächer würde.
//Kann es sein das ich mich in Sasuke verliebt habe?//
Allein der Gedanke ließ sie erröten. Sollte sie das erste Mal nach Naruto wieder verliebt sein? Ihr Herz pochte. Und die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag.
//Ich liebe ihn! Meine Gefühle sind viel stärker für ihn als sie für Naruto jemals waren.// Sollte sie es ihm sagen?
Sasuke wachte langsam auf und sofort fiel ihm das Mädchen in seinen Armen auf. Hinata. Sein Herz schlug schneller. //Was ist das denn?//
Er roch ihr hier Haarshampoo. Lavendel. //Das passt zu ihr.//
Moment. Was dachte er da? Wieso machte er sich darüber Gedanken ob ihr Haarshampoo zu ihr passte. Oder nicht? War er verrückt geworden? Um so was machte man sich keine Gedanken!
Hinata drehte sich zu ihm um und ihre Augen trafen sich.
Schwarz und weiß. Weiß und schwarz.
//Ihre Augen sind wunderschön und, und traurig.// Er dachte an das was sie ihm gestern erzählt hatte. Das muss schlimm für sie sein, erst das mit Neji und dann verstoßt sie der Clan. Ohne nach zu denken beugte er sich vor und küsste sie. Er wollte sie glücklich sehen!
Hinata war überrascht. Sasuke küsste sie! Scheu erwiderte sie denn Kuss. Nur langsam überwand sie ihre Scheu und küsste ihn richtig leidenschaftlich. Er ließ von ihr ab und sie sahen sich wieder in die Augen.
„Ich liebe dich“, hauchte sie.
Hinata wusste nicht woher ihr Mut auf einmal kam, aber er war da und das war die Hauptsache!
Erschrocken sah er sie an. //Sie liebt mich? Und was fühle ich?//
„Hinata“, flüsterte er.
„Ich weiß nicht ob das was ich fühle Liebe ist. Ich war doch noch nie verliebt“, sagte er leicht verzweifelt. „Fühlst du dich einsam, wenn ich bei dir bin?“, fragte sie liebevoll. „Nein, ich fühle mich geborgen.“ Sie lächelte. „Dann ist es Liebe. Denn Liebe besiegt immer die Einsamkeit.“
Er schloss die Augen und ließ die Worte auf sich einwirken. //Dann ist das also Liebe. Es ist ein schönes Gefühl.//
Ihm würde bewusst, das er jetzt nicht mehr einsam sein würde, das er vielleicht sogar wieder glücklich werden konnte. Denn jetzt hatte er Hinata. Sasuke sah sie noch mal an, dann sagte er:
„Ich liebe dich auch, Hinata.“
Die Sonne scheint strahlend schön über Konoha und heuchelt einen schönen Tag vor. Aber der Tag ist nicht schön. Er ist schrecklich, denn heute war deine Beerdigung.
Ich schluchze. Das ich immer noch weinen kann, ist unglaublich. Denn in den letzten Tage habe ich nur geweint. Jede einzelne Träne für dich vergossen.
Und mit jeder Tränen wird mir bewusst, das du tot bist. Nie wieder zurück kommst. Mich nie wieder in den Arm nehmen wirst. Mich nie wieder küssen wirst. Mich nie wieder trösten wirst, wenn es mir schlecht geht. So wie jetzt.
Mir geht es schlecht. Nein es geht mir beschissen. Denn ich habe dich verloren. Denn wichtigsten Menschen in meinem Leben.
Ich schluchze lauter, mehr Tränen laufen mir übers Gesicht.
Ich will schreien. Will deinen Namen schreien, damit du zurück kommst.
Doch ich bin heiser, denn ich habe so oft deinen Namen geschrieen als ich von deinem Tod erfuhr, und ich kann nicht schreien.
Vor zwei Tagen, vor zwei Tagen brach meine Welt in zwei. Vor zwei Tagen erfuhr ich das du tot bist.
Es war eine S-mission. Ich hatte mir keine Sorgen gemacht, obwohl ich so ein komisches Gefühl im Bauch hatte als du gingst. Hatte ich dich nur aufgehalten. Dann wurdest du jetzt nicht da liegen. Dann würdest du mich jetzt im arm nehmen, mich küssen, mir sagen das du mich liebst.
Doch das alles kannst du nicht mehr.
Und das nur, und das nur weil dich dieser Akatsuki getötet hat. Dieser Fischmensch namens Kisame hat dich getötet. Hat mir mein Lebensinhalt genommen.
Hat mir dich einfach geraubt. Dabei hatten wir doch noch soviel vor. Dabei wollte ich dir doch noch was sagen.
Ich schluchzte noch lauter. Mein Herz verkrampfte sich noch mehr.
Ich wollte es dir nach der Mission sagen, wollte das es eine Überraschung wird.
Doch du wirst es nie erfahren, den du bist tot, tot, tot, TOT!
Das Wort hallt unaufhörlich in meinem Kopf wieder.
Die anderen wollen mich trösten, sagen es tut ihn Leid, was hilft mir ihr Mitleid? Es wird dich nicht zurück bringen.
Die anderen wollen mich wieder zum Lachen bringen. Doch wie soll ich lachen, wenn du tot bist, wenn ich die nie wieder sehen werde?
Sie verstehen mich nicht.
Sie haben sogar Angst, dass ich mich selbst umbringen werde. Ja, ich habe daran gedacht dir zufolgen. Doch ich werde es nicht tun, dass hattest du nicht gewollt.
Außerdem muss ich noch weiterleben.
Weißt du warum ich weiterleben muss?
Nein, du weißt es nicht, ich habe es dir nicht sagen können.
Ich sehe dein Grabstein an.
„Neji Hyuuga
geboren am 12.4. 1987
gestorben am 11.6. 2007
Ich liebe Dich Neji,
deine Verlobte Sakura“
Den letzten Satz wollte ich unbedingt auf den Grabstein haben. Ich wollte das jeder sieht, das ich dich liebe. Wollte das jeder sieht, das wir noch so viel vor hatten. Das wir heiraten wollten. Ich habe immer noch das Brautkleid, dass ich nicht auf unserer Hochzeit tragen werde. Denn es wird nie eine Hochzeit geben.
Noch mal schluchze ich laut auf, als mein Blick auf unseren Verlobungsring fällt. Er ist silber mit einem kleinen Smaragd verziert.
Als du ihn mir geschenkt hast, meintest du der Smaragd passe so gut zu meinen Augen. Ich war so glücklich als du mir den Antrag gemacht hattest.
Ich habe tatsächlich gedacht, dass uns nichts mehr trennen wird. Doch wir würden getrennt von diesem Kisame.
Ich erinnere mich noch gut an dein Lächeln, dass du nur mir schenktest. Es war so schön.
Dann erinnere ich mich an den Tag, als du mir deine Gefühle gestanden hattest. Es war kurz nach meinem 17. Geburtstag. Du warst schon lange mein heimlicher Schwarm. Sasuke hatte ich ja schon Jahre davor aufgegeben, den er war ja mit Hinata, deiner Cousine zusammen.
Du warst so unglaublich süß, als du mich mit hochrotem Kopf gefragt hast ob ich deine Freundin sein möchte und dann hast du mir diese drei magischen Worte zugeflüstert „Ich liebe dich.“
Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Es war so ein schöner Tag. Nie hatte ich damals gedacht, das du mir auf so brutale Weise genommen wirst.
Doch es ist geschehen. Unser Leben zu zweit ist aus und es wird kein zweites Mal geben. Zumindest nicht in dieser Welt.
Ich sehe dein Grabstein an, doch wirklich sehen tue ich ihn nicht. Sehe dein Gesicht vor mir wie du lächelst, wie du lachst.
Wie du wohl reagiert hattest, wenn du es erfahren hattest? Es, im Moment mein einziger Lebensgrund. Niemand weiß davon, denn ich wollte es dir zu erst sagen.
Und jetzt sage ich es dir. Vielleicht wirst du es im Himmel hören und dich freuen.
„Ich bin schwanger, Neji.“
Mit klopfendem Herz stehe ich vor dem Spiegel. Ob ich gut genug aussehe? Mein langes Haar hängt einfach meine Schultern herab. Ein schwarzes Kleid mit einer weißen ¾ Hose darunter trage ich. Ob ich ihm gefallen werde? Mein Herz klopft noch stärker als ich an ihn denke. Heute habe ich eine Verabredung mit ihm. Mein aller erstes Date. Ich hatte nie gedacht dass er mein erstes Date wird. Eigentlich habe ich immer gedacht meine Freundinnen wurde mir bei der Klamottenwahl helfen, doch außer Tenten habe ich keine Freundin mehr. Sie meinen ich sei eine Verräterin, weil ich mich in den Schwarm von Sakura verliebt habe.
Aber was kann ich für meine Gefühle?
Außerdem hat Sakura mit Naruto herum gemacht, obwohl sie wusste wie viel er mir bedeutete. Und jetzt dürfte ich kein Date mit ihrem Schwarm haben? Für Naruto war ich also gut genug und für Sasuke bin ich es nicht. Sie sind wirklich bescheuert. Solche Freundinnen brauch ich nicht. Aber das soll jetzt egal sein.
Ich habe ein Date mit dir, Sasuke! Seit neustem mein heimlicher Schwarm. Doch ich schwärme nicht für dich, weil du so gut aussiehst sondern weil du so gefühlvoll sein kannst. Du musste es nur wollen. Und diese Seite gefällt mir an dir.
Ich sehe noch mal in den Spiegel. Soll ich mich noch schminken? Ich habe mich noch nie geschminkt, weil ich nicht fand des es mich schöner macht. Aber vielleicht gefall ich dir wirklich mit Schminke besser. Obwohl wenn du auf Mädchen mit Schminke stehen würdest, wart du mit Sakura ausgegangen. Also keine Schminke. Dann wäre ich fertig. Oder soll ich doch den rock mit der Bluse anziehen? Ich gerate ins Grübeln. Rock oder Kleid? Was gefällt dir wohl besser?
Es klopfte an meiner Zimmertür.
„Herein“, sagte ich, während ich weiter überlege. Neji betritt mein Zimmer.
„Ist was?“, frage ich lächelnd, das ich mit dir ein Date habe, macht mich total glücklich und … nervös.
„Du hast ein Date mit dem Uchiha?“, fragte er mit hochgezogener Augenbraue.
Glücklich nicke ich nur. „Warum fragst du Neji?“
„Nur so. Na dann Wünsche ich dir viel Spaß!“, er geht wieder aus dem Zimmer, dreht sich dann aber noch mal um,“ du siehst gut aus.“
Ich errötete. Hat er mir eben geholfen?
Ja, hat er. Seltsam das ist doch sonst nicht seine Art. Vielleicht hat er ja heimlich eine Freundin und ist deswegen so hilfsbereit, weil er selbst glücklich ist. Ich kichere. Neji und eine Freundin? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen.
Naja, ist ja auch egal. Ich hab ein Date und das ist wichtiger! Wenn Neji meint das ich gut aussehe, tue ich das bestimmt auch.
Aber was wenn Sasuke einen anderen Geschmack als Neji hat? Und er mich hässlich findet?
Nein Hinata! Du müsst prositiv denken! Du siehst gut aus!
Ich atme noch einmal tief ein und gehe los. Unser Date beginnt zwar erst in einer Stunde, aber was ist wenn mir etwas dazwischen kommt? Vor meinen inneren Auge sah ich wie ich einer alten Frau die Taschen nach Hause trage und ähnliches.
Ja falls so etwas passieren wurde, habe ich noch genug Zeit um rechtzeitig zu unserem Date zu kommen.
Ich offne die Haustür, vor der Temari steht die grade klingeln wollte.
„Hallo. Ist Neji da?“, begrüßt sie mich.
Ich nickte. Was sie wohl von ihm will?
„Hi Tema“, hörte ich Neji hinter mir. Temari lächelte ging auf Neji zu und küsste ihn. Ich spürte das ich rot wurde. Schließlich sehe ich den beiden beim Küssen zu!
Schnell gehe ich raus um die beiden nicht zu stören.
Deswegen ist Neji heut so „Gutgelaunt“, weil Temari kommen würde. Wer hätte gedacht das die beiden ein Paar sein würden.
Ein paar Minuten später stehe ich am Treffpunkt. Natürlich müsste ich keiner alten Frau bei Taschen tragen helfen. In genau 49 Minuten und 38 Sekunden müsstest du kommen, wenn du pünktlich bist.
Verdammt, bin ich aufgeregt. Ob ich auch wirklich gut aussehe?
„Hinata. Du bist schon da?“, höre ich eine Stimme hinter mir. Ich drehe mich um und sah dich. Du warst auch schon da. Ob du auch so aufgeregt warst?
Verletzt lag sie auf dem Boden. Ihr Chakra war fast leer. Deswegen konnte sie sich nicht heilen. Sie schloss ihre Augen, sie war zu schwach um sie noch länger offen zu halten. Ihr Atme ging nur stoßweise. Wie konnte sie nur gegen diesen Arsch verlieren? Wie konnte sie nur gegen Kabuto verlieren?
Tränen liefen ihr Gesicht entlang. Warum sie weinte wusste sie selbst nicht so genau oder eigentlich wollte sie es nicht wahrhaben. Sie würde ihn nie wieder sehen. Nie wieder. Dabei war das letzte Mal das sie ihn gesehen hat, so lange her. Immer mehr Tränen liefen ihr Gesicht hinab. Ein leises Schluchzen entwich ihrer Kehle. Sie würde einsam irgendwo in einem Wald sterben. Warum nur hatte sie nicht auf Unterstützung bestanden und die Mission allein erledigen wollen?
Jetzt war es zu spät für Reue. Langsam verlor sie die Kraft zum denken.
Entkräftet öffnete sie ihre Augen. War sie tot? Nein, das konnte nicht sein, dann würde sie sich nicht so schwach fühlen. Sie lag auf einem Bett in einem ihr unbekannten Raum. „Wieder wach?“, fragte eine Stimme. Die Stimme kam ihr bekannt vor. Ein Mann trat in ihr Sichtfeld und setzte sich hin. „Neji?“, fragte sie schwach und ungläubig. Er grinste. „Lange nicht gesehen.“ Da hatte er allerdings Recht. Vor einem halben Jahr war Neji aus Konoha verschwunden, er hatte nur einen Zettel auf dem Stand, „Ich hau ab“ hinterlassen. Zwei Monat wurde er gesucht, dann würde er als Missing-nin erklärt, genau wie er. Aber sie konnte jetzt nicht an ihn denken. Sie sah Neji genauer an. Er wirkte fröhlicher, ansonsten war er der alte. „Ist sie wieder wach?“, fragte eine kalte Stimme. „Ja, ist sie.“ Neji sah zu der Person und lächelte sie an. Ob er wegen dieser Person so glücklich war? Ob er aus Liebe aus Konoha verschwunden ist?
Noch jemand betrat den Raum, dass hörte sie und trat auch in ihr Sichtfeld. Temari kam auf sie zu und stellte eine Tasse Tee auf den Nachtschrank. „Temari?“ „Ja?“ „Was machst du hier? Und wo bin ich?“ „Erklär ich dir später. Wie fühlst du dich?“ „Schwach.“ „Kein Wunder bei der Verletzung“, mischte sich wieder die kalte Stimme ein und die Person kam näher. Ihre Augen weiteten sich vor entsetzen. Vor ihr stand niemand anderes als Itachi Uchiha persönlich. Die Peron die Sasuke ins Unglück gestürzt hatte. Was machte der denn hier? Kalt sah er sie an. „Du kannst dich glücklich schätzen, das ich einige Medizinkenntnisse habe, sonst wärst du schon tot.“ Sie wusste nicht, was sie erwidern sollte. Er hatte ihr geholfen? Ja, sie sogar gerettet. Aber warum? „Itachi kannst du mal bitte rausgehen, wie wollen mal allein mit Sakura reden“, sagte Temari. Itachi funkelte sie an. „Bitte, Itachi“, kam es jetzt von Neji. Und erstaunlicher Weise ging Itachi. Sie hörte eine Tür zu schlagen und war jetzt mit Temari und Neji allein. Langsam und unter Schmerzen richtete sie sich auf. Das Zimmer war nicht groß. Nur ein Bett und ein Schrank stand in dem Zimmer. Temari setzte sich neben sie aufs Bett und Neji setzte sich zu ihren Füßen aufs Bett.
„Ich versteh das alles nicht. Was macht ihr hier? Was macht Itachi Uchiha hier? Wo bin ich?“ „Okay. Wo fangen wir am besten an. Also du bist in einem Nebengeheimversteck der Akatsukis. Nun was wir hier machen. Eigentlich haben wir eine Mission. Du müsst wissen, wir gehören jetzt auch zu den Akatsukis. Normalerweise tragen wir auch die Mäntel“, erklärte Temari.
Sakura müsste das erst mal verdauen. „Bei den Akatsukis? Aber warum seit ihr da?“
„Wegen Itachi, natürlich“, sagte Neji sofort. Wegen Itachi???
„Ob du es glaubst oder nicht, Sakura. Neji und Itachi sind zusammen. Und wegen Itachi hat sich Neji den Akatsuki angeschlossen. Ich konnte es auch kaum glauben, als ich davon erfahren hab. Unser Neji ist ein richtiger kleiner Romantiker.“
Neji errötete leicht. Er war mit Itachi zusammen? Das konnte doch nicht sein. Aber es schien war zu sein. „Und du, Temari. Was machst du hier?“
„Nun, ich bin aus bestimmten Gründen die ich dir nicht erzählen möchte, zu den Akatsukis gegangen und ich bin sehr froh, das ich es getan habe. Denn ich bin glücklich.“
„Du müsst wissen, das sie mit Hidan, einem Akatsuki zusammen ist“, kam es von Neji. So seltsam ihr das auch erschien die beiden waren mit einem Nuke-nin glücklich.
Ihr Magen knurrte. Sie errötete. Wie peinlich. „Hast du Hunger? Kein Wunder du hast drei Tage geschlafen. Warte, ich hol dir was“, sagte Temari und ging. „Ich habe drei Tage geschlafen?“, fragte sie verdattert. „Ja, Itachi war sich noch nicht mal sicher ob du überhaupt überlebst.“ Eigentlich verständlich sie wäre fast gestorben, da ist drei Tage Schlaf noch relativ wenig.
Temari kam mit einer dampfende Suppe zurück. „Ich hoffe sie schmeckt dir.“ „Danke.“ Langsam aß sie. Bei ersten Bissen verbrannte sie sich etwas. Danach ging es aber. Sie quatschten ein bisschen über dies und jenes.
Müde schloss sie die Augen. Der Tag war anstrengen gewesen, obwohl sie sich kaum bewegt hatte. Aber das waren so viele Infos auf einmal. Neji und Temari bei den Akatsukis. Sie waren glücklich mit jemanden zusammen. Seltsam. Konnte man mit einem Verbrecher glücklich sein?
Langsam schlief sie ein.
Der Mond schien klar über Konoha. Unruhig lief sie in ihrem Zimmer ab. Sie hatte so ein schlechtes Gefühl. Warum bloß? Um sich zu beruhigen ging sie raus. Wirklich darauf achten wo sie hin ging, tat sie nicht. Ihre Füße führten sie einfach durch Konoha. Plötzlich sah sie Sasuke, ihren heimlichen Schwarm. Eigentlich sollte ihr Herz wie verrückt schlagen, wie sonst immer. Aber das tat es nicht. Nur ihr schlechtes Gefühl wurde schlimmer. Und dann sah sie den Rucksack. Er wollte gehen! Konoha verlassen.
Sie verlassen!
Nein, das konnte sie nicht zu lassen!
Doch sie konnte ihn nicht aufhalten. Er ging. Und ihr Herz mit ihr.
Tränen liefen ihr übers Gesicht als sie traurig die Augen öffnete. Schon wieder hatte sie von ihm geträumt. Warum? Warum konnte sie ihn nicht loslassen?
Naruto liebte sie doch auch nicht mehr. Warum liebte sie dann noch ihn? Immer mehr Tränen liefen ihr Gesicht hinab. Sie wusste warum es so wahr. Weil sie nur Sasuke liebte und nur ihn. //Warum hast du mich verlassen? Warum? Bei Orochimaru bist du doch nicht glücklich! Ich hätte alles für dich getan. Alles!//
Ein Schluchzen entwich ihr. //Sasuke komm zurück! Ich liebe dich doch!//
Jemand setzte sich neben sie aufs Bett. „Es ist eigentlich nicht meine Art. Irgendwelche Leute zu trösten. Aber wenn du dann aufhörst zu weinen und ich in Ruhe schlafen kann, muss ich das wohl tun.“
Überrascht sah sie die Person an. Es war dunkel im Zimmer nur der Mond erhellte das Zimmer und ließ die Umrisse der Person erkennen. Es war ohne Zweifel Itachi Uchiha. Aber das konnte nicht sein. Warum sollte er sie trösten wollen?
Sie schluchzte. Außerdem war er an allem Schuld. Wegen ihm ist Sasuke so traurig. „Du bist Schuld! Wegen dir ist Sasuke so traurig!“, schniefte sie. „Ach, es geht also um meinen Bruder.“ „Um wen sonst? Ich liebe ihn!“ Ihr Schluchzen wurde lauter. Sie spürte das er sie an sah. „Wenn du ihn liebst, dann hol ihn zurück.“
„Wie denn? Ich weiß doch nicht wo er ist und außerdem will er dich zuerst töten“, schniefte sie verzweifelt.
„Er dürfte nicht weit von hier. Höchstens eine Tagesreise von hier entfernt.“ Sie sah ihm ins Gesicht.
„Bist du sicher?“ „Natürlich, bin ich sicher.“ Sakura hörte auf zu weinen. Vielleicht konnte sie Sasuke zurück holen!
„Kannst du mir sagen wo er ist?“ Itachi zögerte mit seiner Antwort. „Ich kann dir sagen wo er ungefähr ist.“
„Das reicht schon! Sag mir wo er ist“, sagte sie aufgeregt. Sie hatte neuen mut geschöpft und war total hibbelig.
„Nicht jetzt. Du bist immer noch nicht vollständig genesen.“ Das versetzte ihre Aufgeregtheit einen Dämpfer. „Bitte.“ „Nein.“
Sie sah das er an der Tür stehen blieb.
„Wenn du Sasuke triffst. Richte ihn bitte etwas aus. Nicht alles ist wie es scheint. Manchmal sind die Bösen gar nicht so böse, wie alle denken. Und oft sind die „Guten“ nicht immer gut.“
Dann ging er.
Verduzt starrte sie die Tür an. Was sollte das heißen? Sie erinnerte sich an die Worte die Neji vorhin gesagt hatte, als sie gefragt hatte was er an Itachi liebte. „Weißt du Itachi ist nicht wirklich der gefühlskalte Mörder. Er zeigt seine wahre Seite einfach zu selten. In Wirklichkeit ist er sehr liebevoll und hilfsbereit.“ Vorhin hatte sie Neji gedanklich für verrückt erklärt. Itachi und liebevoll, hilfsbereit in einem Satz. Das passte doch nicht. Aber hatte Itachi sie nicht eben getröstet? Ihr Mut gemacht? Und diese Worte,….Sollten die seine Verbrechen erklären?
Ihr Kopf brummte. Konnte es wirklich sein, das Neji recht hatte und Itachi gar nicht so böse war, wie er vorgab?
Sie verstand das nicht. Schließlich war Itachi der Mörder des Uchihaclans. Wieso wusste er dann wo Sasuke war? Konnte es sein? Konnte es vielleicht sein, das er sich um Sasuke sorgte?
Durch diese Gedanken wurde sie wieder schläfrig und sie schlief ein. Diesmal traumlos.
Die Sonne schien ihr ins Gesicht und sie blinzelte. Sie streckte sich um den schlaf aus ihrem Körper zu vertreiben. Sakura fühlte sie wieder gut. Die Wunde müsste gut verheilt sein. Sie dachte daran was in der Nacht passiert war. Es war seltsam uns sie verstand es immer noch nicht. Aber es war ihr jetzt egal. Mit Schwung stieg sie aus dem Bett. Itachi müsste ihr verraten wo Sasuke war.
Hoffentlich war Itachi schon wach. Denn es war höchstens acht Uhr morgens. Deswegen öffnete sie lautlos die Tür, sie wollte niemanden wecken. Sie trat in den Flur und sah sich um. Es gab noch zwei weitere Türen und eine Treppe nach unten. Aus einer Tür trat ein silberhaariger Akatsuki raus. Das müsste Hidan sein. Da die vier auf eine Mission, was für eine wusste sie nicht, geschickt waren und sie die drei anderen kannte, müsste das Hidan sein, Temaris Freund. „Morgen“, begrüßte er sie verschlafen und ging die Treppe runter.
Sie ging zu der dritten Tür. Das müsste Itachis und Nejis Zimmer sein. Sie klopfte und betrat dann einfach mal das Zimmer. Schlagartig errötete sie.
Neji und Itachi lagen sich küssend auf dem Bett. Keiner der beiden hatte sie bemerkt, dazu waren sie zu beschäftigt. Mit rotem Kopf verließ sie das Zimmer sofort und atmete einmal tief aus um die Röte aus ihrem Gesicht zu vertreiben.
„Na, hast du die beiden beim knutschen erwischt?“ Sie nickte. „Sei froh, das du sie nicht beim Sex erwischt hast. Das ist mir mal passiert. Danach konnte ich ihnen eine ganze Woche lang nicht in die Augen sehen“, sagte Temari, die aus ihrem Zimmer gekommen war. Die Worte beruhigten sie auf eine verquere Art und Weise. Und sie wusste das es Temaris Absicht gewesen war.
Sie frühstückte noch mit ihnen und nachdem sie ihre Wunde komplett geheilt hatte, verriet Itachi ihr Sasukes Aufenthaltsort. Der Abschied war ziemlich locker und sie bedankte ich höflich für die Hilfe. Als sie los lief, wusste sie, sie würde die vier wiedersehen. Irgendwann. Aber nicht als Feinde, sondern als Freunde.
Da war sie sicher oder hoffte sie das bloß?
Der weg war lang und anstrengend. Aber sie machte keine Pause. Sie wollte zu Sasuke! Am Abend war sie an ihrem Ziel angelangt. Irgendwo hier müsste Sasuke sein.
Plötzlich spürte sie ein Schwert an ihrem Hals. „Sakura?“, hörte sie dann Sasukes überraschte Stimme. Sie drehte sich zu Sasuke um. Ihr Herz schlug schneller. „Sasuke“, flüsterte sie und sah ihm in die Augen, die sie kalt ansahen.
„Komm zurück.“
Er grinste. „Du hattest dir die Mühe sparen können. Ich komme nicht zurück. Was soll ich in Konoha?“ Sie wusste nicht wo her sie den Mut nahm. Aber sie beugte sich zu ihm vor, schloss die Augen und küsste ihn. Es war nur ein kurzer Kuss. „Deswegen sollst du nach Konoha“, hauchte sie und sah ihm fest in die Augen. Er war perplex, das konnte sie sehen. Aber wenn verwundert es? So kannte er sie nicht.
Nach einiger Zeit fing er sich aber wieder. „Warum sollte ich wegen dir zurückkehren?“ „Weil du mich liebst.“ Die Worte kamen einfach aus ihr heraus. Ohne, das sie es lenken konnte. Sie war selbst über ihre Worte überrascht. Doch sie wusste, dass es die Wahrheit war. Die Wahrheit die er nicht wahr haben wollte oder die er nicht verstand. Er wich vor ihr zurück. „Du spinnst!“
„Dann sag mir das du mich nicht liebst.“
Er sah sie nur entsetzt an. „Du kannst es nicht, stimmts? Weil es die Wahrheit ist. Du liebst mich, wie ich dich liebe.“ Sie trat ein Schritt auf ihn zu und er wich weiter vor ihr zurück. Doch ein Baum verhinderte das er weiter gehen konnte. Sie blieb kurz vor ihm stehen. „Du liebst mich. Und das weißt du. Gesteh es dir endlich ein.“
Und dann geschah etwas mit dem sie am allerwenigsten gerechnet hat. Er umarmte sie und küsste sie leidenschaftlich. Ihre knie gaben nach und sie knieten sich hin.
Seine Lippen fühlten sich so gut an. So unbeschreiblich gut. Mit seiner Zunge erforschte er ihre Mundhöhle. In ihrem Bauch war ein Feuerwerk entfacht.
Und ohne das Sasuke etwas gesagt hatte, verstand sie. Er würde zurück kommen. Er liebte sie. Hatte sie immer geliebt. Auch wenn er das erst jetzt begriff. Und ihr würde etwas bewusst. Sie würde ihn glücklich machen, so wie er sie glücklich macht.
Und Sasuke wird seine Rache aufgeben, da war sie sicher. Aber nicht für sie, sondern für Itachi, der gar nicht so war, wie sie gedacht hatte.
Eins hatte sie gelernt.
~Manchmal ist der Mensch nicht das was er vorgibt zu sein. Manchmal weiß er selbst nicht wer er ist. Und diesen Menschen muss man helfen zu verstehen und sich zu öffnen.~
Mut ein Wort, das dafür steht seine Angst zu überwinden. Mutig sein, eben. Es gibt viele mutige Ninjas in Konoha. Die ihr Leben mehr als nur einmal fast verloren hätten. Ja, sie waren wirklich mutig. Auch Neji gehörte zu diesen Ninjas. Doch im Moment fühlte er sich überhaupt nicht mutig. Denn er traute sich etwas nicht.
Nein, er hat keine Angst vor einer Mission oder so. Er hat Angst seine Gefühle dem Menschen den er liebt zu gestehen. Ja, dazu konnte er seinen Mut nicht aufbringen. Er hatte Angst vor Zurückweisung.
Und in wen ist er verliebt? In Sasuke Uchiha. Einem Jungen! Sasuke würde seine Gefühle sicherlich nicht erwidern.
Gedankenverloren ging er durch den Park. Der wind wehte ihm durchs Haar. Aber das bemerkte er kaum. Seine Gedanken waren ganz bei Sasuke. Er mahlte sich tausend Möglichkeiten aus wie Sasuke reagieren würde, wenn er zu seinen Gefühlen stehen würde. Doch in allen Möglichkeiten würde er von Sasuke abgewiesen.
Warum müsste er sich auch in Sasuke verlieben? Einen Jungen? Das konnte doch gar nicht gut gehen. Oder?
Er sah ein Pärchen das grade stehen blieb um zu knutschen. Das Pärchen war ihm nicht unbekannt. Es waren Sakura und Naruto. Seit einem halben Jahr sind sie schon zusammen. Damals hatte es Hinata das Herz gebrochen, aber sie hatte sich schnell wieder gefangen und war nun mit Kiba zusammen.
Alle waren glücklich und hatten jemand den sie liebten und der sie auch liebte. Nur er nicht. Wenn er den Mut aufbringen würde es ihm zu gestehen. Wäre er dann auch so glücklich? //Nein bestimmt nicht. Er würde meine Gefühle nicht erwidern.// Frustriert seufzte er. Was sollte er nur machen?
Er ging an Sakura und Naruto vorbei und sah in den Himmel. Es dämmerte bereits. Bald würde es nacht sein. Die Nacht erinnerte ihn immer an Sasuke. An seine tiefschwarzen Augen, seine kalte Ausstrahlung. „Sasuke“, murmelte er.
„Ja?“ Erschrocken drehte er sich zu Seite. Vor ihm stand niemand geringeres als Sasuke selbst. Nejis Herz schlug schneller. Was machte der denn hier?
„Äh, Hallo Sasuke.“ Er errötete. Das war aber auch eine dämliche Situation. „Hi. Was wolltest du denn von mir?“ Er grinste und sah dabei unverschämt gut aus. „Was. Nichts. Hab nur vor mich hingemurmelt.“ Neji müsste sich sehr zusammen reißen um nicht zu stottern. „Aha. An was hast du denn gedacht, dass du meinen Namen vor dich hinmurmelst.“ Sasuke kam näher und er wich zurück. Was sollte das?
„An nichts bestimmtes.“ Er sah auf den Boden, da er Sasukes Blick nicht stand halten konnte. „Und das soll ich dir glauben?“ Sasukes Hand legte sich unter sein Kinn und zwang ihn den Uchiha an zu sehen. Sein Gesicht würde noch röter.
//Jetzt. Jetzt könnte ich es ihm sagen.// Er machte den Mund auf und mit mehr Mut als er hatte sprach er drei kleine simple Wörter.
„Ich liebe Dich.“
Der Druck unter seinem Kinn ließ nach und er sah sofort wieder zu Boden. Den Mut hatte er gänzlich verloren und er wartete auf eine Reaktion Sasukes. Wie das er ihn anschrie, das er widerlich sein oder ihn verspottete zum Beispiel.
Aber Sasuke tat einige Zeit erst mal gar nichts. Und Neji würde ganz seltsam zu mute, weil Sasuke nichts sagte. //Warum sagt er nichts?//
Sasuke hob sein Kinn wieder und küsste ihn. Erschrocken sah er Sasuke an, schloss dann aber die Augen.
~Manchmal muss man Risiken eingehen um zu gewinnen. Und dazu braucht es viel Mut.~